Spektakel in München: 3. Bundesliga-Turnier im Kin-Ball begeistert mit Spannung und neuen Talenten
Am letzten Wochenende wurde München zum Schauplatz eines packenden Bundesligaspieltags und das mit maximaler Beteiligung: 16 Mannschaften traten an und sorgten für ein rundum gelungenes Turnier. Die Ausrichtung durch die Münchner Elche ließ dabei keine Wünsche offen. Spielerinnen und Spieler, als auch Zuschauer fühlten sich bestens betreut und konnten hochklassigen Sport genießen.
Von Beginn an war klar: Dieses Turnier würde mitreißend. Viele spektakuläre Ballwechsel, beeindruckende Defensivaktionen und mutige Angriffe prägten das Geschehen. Besonders erfreulich war das Debüt des TSV Bobingen II, einer jungen Mannschaft mit viel Potenzial. Die Nachwuchsspielerinnen und -spieler überzeugten auf Anhieb und sicherten sich einen starken 4. Platz. Das war ein Einstand, der auch die Nationaltrainer aufhorchen ließ.
Für Aufsehen sorgte zudem das Team Stuttgart/München III, das sich im Ranking (Platz 7) sogar vor der eigenen ersten Mannschaft (Platz 8) platzieren konnte. Dies ist als ein klares Zeichen für die Leistungsdichte innerhalb der Spielgemeinschaft zu werten.
Nicht ganz nach Plan lief es hingegen für den Tabellenführer aus Dissen. Mit Rang 5 verpasste das Team überraschend den Finaleinzug und hatte ungewohnte Schwierigkeiten im Turnierverlauf.
Konstanz war dagegen Trumpf bei den Finalisten: Oberhausen I, Bobingen I und die Erfurter Lachse I spielten sich souverän ins Tagesfinale. Dort zeigte sich zunächst die Routine von Oberhausen: Mit ruhigen Spielzügen und viel Erfahrung dominierten sie die ersten beiden Sätze. Doch Erfurt gab sich nicht geschlagen. Angetrieben von ihren Fans kämpften sie sich mit starken Angriffs- und Abwehraktionen zurück ins Spiel und glichen zum 2:2:0 aus. Bobingen hingegen musste sich im Finale mit einer Nebenrolle zufriedengeben, konnte aber mit dem Finaleinzug dennoch sehr zufrieden sein.
Die Entscheidung fiel schließlich in der Verlängerung über fünf Punkte, wo Oberhausen Nervenstärke bewies. Am Ende setzten sie sich durch und feierten ihren ersten Turniersieg nach drei Jahren Leidenszeit.
Ein Turnier der Hauptrunde steht noch aus: Im Mai geht es zum ersten Mal nach Süchteln. Dort wird sich entscheiden, welche Teams sich für das große Finale am Saisonende qualifizieren können. Die Spannung bleibt also hoch.
